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Rainer Koßmann, Udo Schlüter

Tag des Ausbildungsplatzes bei Schlüter-Systems

Gemeinsame Appelle für verstärkte Ausbildungsanstrengungen formulierten am 26. Mai anläßlich des Tages des Ausbildungsplatzes Vertreter der Agentur für Arbeit, der Arge MK, der SIHK, des Arbeitgeberverbandes, der Kreishandwerkerschaft und der Handwerkskammer für Südwestfalen.

Zusammen mit Bürgermeister Klaus Müller und Landrat Aloys Steppuhn trafen sie sich bei Schlüter-Systems in der Iserlohnerheide; einem Betrieb, der seit 2003 ausbildet, beständig in den Standort Iserlohn investiert  und seine Beschäftigtenzahl stetig ausgebaut hat.

Geschäftsführer Udo Schlüter machte deutlich, dass von 247 Beschäftigten derzeit neun Auszubildende in den Bereichen Informatik-Kaufmann, Fachkräfte Lagerlogistik, Fachlageristen, sind; wobei bereits ab August fünf weitere hinzukommen, ein Fachinformatiker für Systemintegration und vier Fachlageristen.

100 Ausbildungsstellen mehr als im vergangenen Jahr meldet der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Iserlohn, Thomas Helm. Derzeit suchen 1700 Jugendliche einen Ausbildungsplatz. Bis gestern Mittag hatten Mitarbeiter seiner Behörde im Kreisgebiet 101 Betriebe besucht und dabei 36 neue Ausbildungsstellen für das laufende Jahr und 50 für das kommende Jahr locker gemacht. Er zeigte sich erfreut von der positiven Zwischenbilanz. Thomas Helm appellierte an alle Betriebe, zu prüfen, ob es möglich ist, noch weitere Stellen zu schaffen. In dasselbe Horn stießen auch Landrat Steppuhn und SIHK-Geschäftsführer Andreas Lux. Aloys Steppuhn sprach von einer "Gemeinschaftsaufgabe". Die Kreisverwaltung sei sich ihrer besonderen Verantwortung bewusst und stelle alljährlich 15 bis 20 Azubis ein, von denen ein Drittel über den Bedarf hinaus einen Jahresvertrag bekommen. Steppuhn verwies außerdem auf das hohe Niveau und Engagement der Berufskollegs, die einen wichtigen Beitrag im dualen System leisten.

Die Stadt Iserlohn gebe in diesem Jahr 20 Azubis eine Ausbildungschance, berichtete Bürgermeister Klaus Müller und verwies auf weitere 22 Ausbildungsplätze ab 2009. Die Palette reiche vom Altenpfleger bis zum Straßenwärter und zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Auf  positive Signale aus dem Handwerk verwies Dirk Jedan, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Iserlohn, wo das Ausbildungsniveau 37 Prozent über dem Vorjahresniveau liegt. Es sei erkennbar, dass auch das Handwerk verstärkt ausbilde. Bereits beim Handwerkerforum im Februar zeigten sich vier von zehn Betrieben bereit mehr auszubilden.

"Unsere Betriebe haben es besonders schwer, ihre Plätze besetzt zu bekommen", erklärte Werner Sülberg, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Ruhr-Lenne. Von 130 Unternehmen mit 21500 Beschäftigten bilden 104 aus. "Es könnten durchaus mehr sein, die ausbilden", setzte er hinzu.

Die Mitgliedsbetriebe des Arbeitgeberverbandes haben in diesem Jahr ihr Ausbildungsangebot, das ohnehin auf hohem Niveau war,  um 3,5 Prozent gesteigert, berichtete Werner Sülberg. Und es seien aktuell noch 40 Ausbildungsplätze unter anderem in den Bereichen Industriemechaniker, Elektroniker und Drahtzieher unbesetzt. Offene Stellen meldete er aus  Iserlohn, Hemer, Menden, Altena und Lüdenscheid. Besonders im Elektro- und Metallbereich gebe es mehr offene Stellen als Bewerber, weiß auch Thomas Helm von der Arbeitsagentur.

Die SIHK zu Hagen bietet für Hauptschüler im Märkischen Kreis besondere Einstiegsqualifizierungen, führte Andreas Lux aus, Leiter des Geschäftsbereiches Berufliche Bildung. Die SIHK macht Hauptschüler bereits während des letzten Schuljahres fit für Ausbildung mit besonderen Angeboten in ihren Lehrwerkstätten ( 02331/390250). Ein zweites SIHK-Projekt richtet sich an Gymnasiasten, um sie für technische Berufe zu gewinnen. 

Auf besondere Anstrengungen der Handwerkskammer Südwestfalen verwies auch Rainer Koßmann (Abteilungsleiter Berufsbildung) vor dem Hintergrund, dass die Zahl der Schulabgänger in den nächsten Jahren drastisch sinkt. Die Handwerkskammer selbst bietet 15 Ausbildungsplätze für sämtliche Bildungsabschlüsse an. Wie Dirk Jedan unterstrich er die guten Berufsperspektiven nach dem Motto: "Handwerk hat goldenen Boden".

(Quelle: IKZ)

 

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