Schlüter®-DITRA 25 | Verarbeitung | Schlüter-Systems
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Schlüter®-DITRA 25

Verarbeitung

  1. Der Untergrund muss frei von haftungsfeindlichen Bestandteilen, tragfähig und eben sein. Eventuelle Ausgleichsmaßnahmen sind vor Verlegung von DITRA 25 durch zuführen.
  2. Die Auswahl des Klebers, mit dem DITRA 25 zu verarbeiten ist, richtet sich nach der Art des Untergrundes. Der Kleber muss am Untergrund haften und sich in dem Trägervlies der DITRA 25 mechanisch verklammern. Bei den meisten Untergründen kann ein hydraulisch abbindender Dünnbettmörtel eingesetzt werden. Hierzu ist es vorteilhaft, den Dünnbettmörtel in einer fließbettfähigen Konsistenz einzustellen. Materialunverträglichkeiten untereinander sind ggf. zu prüfen. Bei der Verwendung von Belagsmaterialien mit einer Seitenlänge ≥ 30 cm empfehlen wir zur schnellen Festigkeitsentwicklung und Trocknung des Mörtels einen Fliesenkleber mit kristalliner Wasserbindung.
  3. Der Dünnbettmörtel wird mit einem Zahnspachtel (Empfehlung 3 x 3 mm oder 4 x 4 mm) auf den Untergrund aufgebracht.
  4. Die vorher auf Maß zugeschnitten Bahnen der DITRA 25 werden vollflächig mit dem Trägervlies in den aufgetragenen Kleber eingebettet und sofort mit Hilfe eines Reibbretts oder einer Andruckrolle in eine Richtung arbeitend in den Kleber eingedrückt. Unter anderem ist dafür auch ein Schwingschleifer bestens geeignet. Die klebeoffene Zeit muss beachtet werden. Es ist zweckmäßig, DITRA 25 bereits beim Auslegen genau auszurichten und unter leichtem Zug straff gespannt aufzulegen. Zur leichteren Verarbeitung ist eine helfende Person sinnvoll. Die einzelnen Bahnen werden auf Stoß aneinander gelegt.
    Hinweis: Wird Schlüter-DITRA 25 nur zur Entkopplungsfunktion eingebaut, brauchen die Stöße und Anschlüsse nicht mit Schlüter-KERDI-KEBA abgedichtet zu werden. Für die Funktion als Abdichtung sind die Hinweise zur Abdichtung zu beachten.
  5. Um Beschädigungen der verlegten DITRA 25 oder ein Ablösen vom Untergrund zu verhindern, wird empfohlen, diese z. B. durch Auslegen von Laufbrettern (vor allem im Laufzentrum für Materialtransport), vor mechanischen Überbeanspruchungen zu schützen. Ebenso können Schutzmaßnahmen z. B. bei direkter Sonneneinstrahlung oder Niederschlag im Außenbereich erforderlich sein. Etwaige Wasseransammlungen in den Noppenvertiefungen müssen vor Auftragen des Dünnbettmörtels entfernt werden.
  6. Unmittelbar nach dem Verkleben der DITRA 25-Matte können die Fliesen im Dünnbettverfahren, mit einem auf die Anforderungen des Belags abgestimmten Dünnbettmörtel, verlegt werden. Es ist zweckmäßig, in einem Arbeitsgang die quadratischen Vertiefungen mit der Glattseite der Zahnkelle auszuspachteln und dann den Dünnbettmörtel mit der Zahnung aufzukämmen. Darin werden die Fliesen weitgehend vollflächig eingebettet. Besonders bei mechanisch hoch beanspruchten Belägen und im Außenbereich ist auf eine vollflächige Verlegung gemäß den Fachregeln zu achten. Die Zahntiefe der Spachtel muss auf das Fliesenformat abgestimmt sein. Die offene Verlegezeit des Dünnbettmörtels ist zu beachten.
  7. Für Bewegungsfugen als Feldbegrenzungs-, Rand- und Anschlussfugen sind die entsprechenden Hinweise in diesem Datenblatt und die üblichen Fachregeln zu beachten.

 


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Schlüter-Serviceteam
Schlüter-Systems KG
Schmölestraße 7
D-58640 Iserlohn
+49 2371 971-0

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