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Schlüter®-DITRA 25

Hinweise

Der in Verbindung mit DITRA 25 verarbeitete Dünnbettmörtel und das Belagsmaterial müssen für den jeweiligen Einsatzbereich geeignet sein und den erforderlichen Anforderungen entsprechen. Im Außenbereich müssen diese Materialien wasserfest, frost- und witterungsbeständig sein.

Bei der Verlegung von feuchtigkeitsempfindlichen Belagsmaterialien ( z.B. Naturstein oder kunstharzgebundene Platten) und bei auftretender rückwärtiger Feuchtigkeit (z.B. aus jungen Estrichen), sollte DITRA 25 als Abdichtung ausgebildet werden.

Bei der Verlegung von Schlüter-DITRA 25 z.B. im Außenbereich können besondere Schutzmaßnahmen erforderlich sein, z.B. Abschatten gegen direkte Sonneneinstrahlung.

Die Verwendung von schnell abbindenden Dünnbettmörteln kann für bestimmte Arbeiten vorteilhaft sein. Bei Laufwegen z.B. für Materialtransport sind zum Schutz auf Schlüter-DITRA 25 Laufbretter auszulegen. Wenn eine bauaufsichtliche Zulassung für Deutschland erforderlich ist, steht ein entsprechendes Prüfzeugnis zur Verfügung und kann angefordert werden.

 


Hinweise zu Bewegungsfugen:

Schlüter-DITRA 25 ist über vorhandenen Bewegungsfugen zu trennen. Wird DITRA 25 als Abdichtung eingesetzt, sind die Stoßverbindungen mit Schlüter-KERDI-FLEX zu überkleben.

Entsprechend den geltenden Regelwerken sind Bewegungsfugen in den Fliesenbelag zu übernehmen. Ansonsten sind großflächige Beläge über der DITRA 25 Matte entsprechend den geltenden Regelwerken mit Bewegungsfugen in Felder einzuteilen. Im Außenbereich (Balkone und Terrassen) sollten Feldgrößen mit 3 m Kantenlänge nicht überschritten werden.

Abhängig von der Unterkonstruktion können aber auch kleinere Felder erforderlich werden. Wir verweisen auf die Verwendung der verschiedenen Profiltypen Schlüter-DILEX. Über Bauwerkstrennfugen sind in Abhängigkeit von den zu erwartenden Bewegungen entsprechende Profile wie Schlüter-DILEX-BT oder DILEX-KSBT anzuordnen.

An Belagsrändern z.B. zu aufgehenden Bauteilen oder Wandanschlüssen müssen Einspannungen ausgeschlossen werden. Randfugen und Anschlussfugen müssen den dafür geltenden Fachregeln entsprechen und ausreichend bemessen sein, um Einspannungen auszuschließen. Wir verweisen auf die Verwendung der verschiedenen Profiltypen der Schlüter-DILEX Serie.

 

 

 

 

 

Hinweise zur Abdichtung mit Schlüter-DITRA 25

Bei sorgfältiger Abdichtung der Mattenstöße und der Anschlüsse an Einbauteilen und aufgehenden Bauteilen kann mit Schlüter-DITRA 25 eine geprüfte Abdichtung im Verbund mit dem Fliesenbelag hergestellt werden. Schlüter-DITRA 25 ist entsprechend der in Deutschland geltenden Abdichtungsnormen 18531-5 sowie 18534 einsetzbar. Wassereinwirkungsklassen: W0-I bis W3-I. Weiterhin verfügt Schlüter- DITRA 25 über ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP). Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse gemäß ZDB: 0 bis B0 sowie A und C.
Schlüter-DITRA 25 verfügt gemäß ETAG 022 (Abdichtung im Verbund) über eine europäische Zulassung (ETA = European Technical Assessment) und ist mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet. Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse gemäß ETAG 022: A und C. Für Bereiche, in denen CE-konform oder entsprechend dem abP (allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis) gearbeitet werden soll, sind nur systemgeprüfte Dünnbettmörtel zu verwenden. Die Dünnbettmörtel und die entsprechenden Prüfzeugnisse können unter der in diesem Datenblatt angegebenen Adresse erfragt werden. Bei der Beanspruchungsklasse B „Schwimmbecken“ empfehlen wir unsere Abdichtungsbahn Schlüter-KERDI (siehe Produktdatenblatt 8.1 Schlüter-KERDI).

Schlüter-DITRA 25 schützt somit den Verlegeuntergrund vor Schädigung durch eindringende Feuchtigkeit und aggressiven Stoffen. Für Mattenverbindungen werden die Stoßbereiche mit dem Dichtkleber Schlüter-KERDI-COLL-L überspachtelt und mit min. 12,5 cm breitem Schlüter-KERDI-KEBA vollflächig überklebt.

Für das Abdichten von Boden-/Wandanschlüssen wird Schlüter-KERDI-KEBA am Boden auf Schlüter-DITRA 25 und im Wandbereich direkt auf dem Untergrund in entsprechender Breite verklebt.

Die Überdeckung der Dichtbänder sollte min. 5 cm betragen.

Auch Anschlüsse an feststehende Einbauteile wie z.B. Türelemente, Fensterelemente und Balkonrandprofile aus Metall, Holz oder Kunststoff lassen sich mit Schlüter-KERDI-KEBA funktionsgerecht herstellen. Hierzu wird zunächst Schlüter-KERDI-FIX auf die Klebefläche der Einbauteile aufgetragen.

Die Restbreite wird mit Schlüter-KERDI-COLL-L vollflächig auf Schlüter-DITRA 25 verklebt.

Die Eignung von Schlüter-KERDI-FIX zu dem jeweiligen Material der Einbauteile ist zu prüfen.

An vorhandenen Bewegungsfugen oder Bauwerkstrennfugen ist Schlüter-DITRA 25 zu trennen und an den Stoßverbindungen mit Schlüter-KERDI-FLEX zu überkleben.

Ebenso ist bei flexiblen Randabschlüssen Schlüter-KERDI-FLEX einzusetzen. Alternativ kann hier auch Schlüter-KERDI-KEBA verwendet werden, wenn eine entsprechende Schlaufe ausgebildet wird.

 

Hinweis zu Bodenentwässerungen:

Mit Schlüter-KERDI-DRAIN und Schlüter-KERDI-LINE wurden spezielle Entwässerungssysteme für den Anschluss an Verbundabdichtungen entwickelt. Schlüter-DITRA 25 lässt sich hierfür, in Verwendung der Schlüter-KERDI Manschetten, schnell und sicher anarbeiten.

 


Ihr Kontakt bei Schlüter-Systems:

Schlüter-Serviceteam
Schlüter-Systems KG
Schmölestraße 7
D-58640 Iserlohn
+49 2371 971-0

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Legende für Tabellen unter "Varianten"

Zur einheitlichen und übersichtlichen Gestaltung der Tabellen verwenden wir folgende Symbole und Abkürzungen:

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= neue Produkte

= auch mit einer Länge von 3 m

= Sonderstanzung (Radiusstanzung) lieferbar    

 

Maße:
H = Höhe
L = Länge
B = Breite


Packungs-Bezeichnungen:
PL = Euro-Palettenverpackung
KV = Kistenverpackung
BV = Bundverpackung (Alle Profile sind zu 10 Stück im Bund verpackt, sofern nicht ausdrücklich anders aufgeführt.)
P = Paketverpackung
R = Rolle
St. = Stück