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Schlüter®-BEKOTEC-DRAIN

Verarbeitung

  1. Als Untergrund für Schlüter-BEKOTEC-DRAIN dient eine im Gefälle angeordnete Abdichtungsebene.
  2. Die Belagsränder an aufsteigenden Wänden oder Einbauten sind mit dem 8 mm starken Randstreifen Schlüter-BEKOTEC-BRS 808 KSF abzustellen. Der am Randstreifen befindliche Klebestützfuß weist an der Ober- und Unterseite einen Klebestreifen zur Fixierung auf. Durch die Verklebung auf dem Untergrund und die Vorspannung des Stützfußes wird der Randstreifen gegen die Wand gedrückt.
  3. Auf der Abdichtungsebene sollte dann zunächst die kapillarpassive Flächendrainage Schlüter-TROBA-PLUS ausgelegt werden.
  4. Die Noppenplatten Schlüter-BEKOTEC-EN 23 FD werden dann auf die Flächendrainage Schlüter-TROBA-PLUS ausgelegt und zur Verbindung mit einer Noppenreihe überlappend ineinander gesteckt und im Randbereich passend zugeschnitten. Anmerkung: Die Noppenplatten Schlüter-BEKOTEC-EN 23 FD verfügen über kommunizierende Drainagekanäle, gelten jedoch nicht als kapillarpassive Drainage.


Verlegung im Dünnbettverfahren

  1. Auf die Noppenplatte Schlüter-BEKOTEC-EN 23 FD wird Zementestrich der Festigkeitsklasse ≤ CT-C25-F4 (ZE 20) eingebracht, mit einer Überdeckung der Noppen von mindestens 8 mm und maximal 25 mm. Als ideal sind 8 mm bis 15 mm anzustreben. Die Biegezugfestigkeit des Estrichs von F5 darf nicht überschritten werden.
    Anmerkung: Der Estrich sollte vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Ebenso sollte die übliche Vorsorge gegen negative Witterungseinflüsse getroffen werden.
  2. Unmittelbar nach dem Erreichen einer Anfangsfestigkeit, die ein Begehen des Zementestrichs erlaubt (in der Regel bereits nach etwa 24 Stunden), kann die Verbunddrainage- und Entkopplungsmatte Schlüter-DITRA-DRAIN - unter Beachtung der Verarbeitungsempfehlungen des Produktdatenblattes 6.2 - verklebt werden.
    Anmerkung: Der Estrich kann auch aus Einkornmörtel mit den entsprechenden Eigenschaften erstellt werden. Ggf. ist - je nach Korngröße - eine höhere Überdeckung der Noppen als die Mindestüberdeckung von 8 mm erforderlich.
  3. Auf der Oberseite der Schlüter-DITRA-DRAIN kann dann unmittelbar ein Keramik- oder Natursteinbelag im Dünnbettverfahren verlegt werden. Der Belag ist oberhalb der Entkopplungsmatte durch Bewegungsfugen in Felder entsprechend den geltenden Regelwerken zu unterteilen. Zur Herstellung der Bewegungsfugen sind die Bewegungsfugenprofile Schlüter-DILEX-BWB oder -KS einzusetzen (vgl. Produktdatenblatt 4.6 oder 4.8).
  4. Als flexible Randfuge im Bereich des Boden-/Wand-Überganges ist das Eckbewegungsprofil Schlüter-DILEX-EK, -RF, -EKE oder -EF (vgl. Produktdatenblätter) einzubauen. Der Überstand des Randstreifens Schlüter-BEKOTEC-BRS ist zuvor abzutrennen.


Verlegung direkt im Mörtelbett

  1. (a) Der Verlegemörtel ist für die individuelle Einzelverlegung einzubringen oder ein entsprechend dickes, planebenes Mörtelbett vorzuziehen. Als Mörtel kann auch ein geeigneter Einkornmörtel verwendet werden. Ggf. ist - je nach Korngröße - eine höhere Überdeckung der Noppen als die Mindestüberdeckung von 8 mm erforderlich. 
  2. (a) Auf der Rückseite des Belagsmaterials ist eine Kontaktschicht aufzubringen.
  3. (a) Das Belagmaterial wird aufgelegt und in das frische Mörtelbett eingeklopft. Der Belag ist durch Bewegungsfugen in Felder entsprechend den geltenden Regelwerken zu unterteilen. Zur Herstellung der Bewegungsfugen sind die Bewegungsfugenprofile Schlüter-DILEX-BWB-KS oder -MP (vgl. Produktdatenblatt 4.6, 4.8 oder 4.3) oder eine elastische Fuge einzusetzen. Im Bereich der Bewegungsfuge sollte das Mörtelbett durch einen Kellenschnitt oberhalb der Noppen getrennt werden.
  4. (a) Als flexible Randfuge im Bereich des Boden-/Wand-Überganges ist das Eckbewegungsprofil Schlüter-DILEX-EK, -RF, -EKE oder -EF (vgl. Produktinformationen) oder eine elastische Fuge einzubauen. Der Überstand des Randstreifens Schlüter-BEKOTEC-BRS ist zuvor abzutrennen.

Ihr Kontakt bei Schlüter-Systems:

Schlüter-Serviceteam
Schlüter-Systems KG
Schmölestraße 7
D-58640 Iserlohn
+49 2371 971-0

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