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Pressemitteilung - Iserlohn - 21.02.2012

Ausgezeichneter Schallschutz

Jeder kennt die Geräusche, die das Prasseln einer Dusche oder das Klappern von Absätzen verursachen können. Der dabei erzeugte (Tritt-)Schall wird durch die Fußboden-/Deckenkonstruktion als Luftschall wieder abgegeben und ist dann im darunter liegenden oder benachbarten Raum zu hören, mitunter unangenehm laut. Aber das muss nicht sein – intelligente Lösungen können da Abhilfe schaffen.

Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) hat diverse Aufbauten der bodengleichen Duschen von Schlüter-Systems auf verschiedenen, z.T. mit Trittschalldämmung versehenen Untergründen hinsichtlich der Schallübertragung getestet. Dabei hat sich gezeigt, dass verschiedene Aufbauvarianten mit Schlüter-KERDI-LINE und auch KERDI-SHOWER nicht nur die Mindest- (38 dB), sondern auch die erhöhten Anforderungen (35 dB) der Schweizer Norm SIA 181 erfüllen. Diese Norm ist für alle Sanierungen und Neubauten von Mehrfamilienhäusern gültig und bewertet strenger als die vergleichbare deutsche DIN Norm. Somit liegen die Produkte klar unter den aktuellen Höchstwerten für Schallschutz.

Auch in anderen Räumen lässt sich mit effizienten Fußbodenkonstruktionen die Schallübertragung deutlich vermindern. Das innovative BEKOTEC System mit seiner geringen eigenen Aufbauhöhe kann zum Beispiel bei Renovierungen oder Neubauten ideal mit einer zusätzlichen Trittschalldämmung kombiniert werden. Und wird ein Fliesenbelag ohne Unterkonstruktion direkt auf den vorhandenen Untergrund verlegt – zum Beispiel im Austausch für einen Teppichboden –, bewirkt eine zusätzliche Trittschalldämmung wie DITRA-SOUND eine erhebliche Reduzierung des Trittschalls. Bedenkt man, dass ein um 10 dB geminderter Trittschall vom menschlichen Ohr als um 50 % reduzierter Luftschall wahrgenommen wird, verdeutlicht sich die Wirkung einer solchen Dämmung. Das tatsächliche Verbesserungsmaß der jeweiligen Konstruktion hängt natürlich von den örtlichen Gegebenheiten ab und kann dementsprechend unterschiedlich ausfallen.

Ausblick
In absehbarer Zeit wird der Schallschutz ein immer wichtigeres Thema bei der Sanierung und Renovierung von Altbauten oder denkmalgeschützten Gebäuden sein. Beispielsweise hat die Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA) einen Schallschutzausweis entwickelt. Dieses Konzept hat das Ziel, eine verbraucherorientierte Kennzeichnung für die akustische Qualität von Wohnungen zu schaffen. Bei der Klassifizierung orientiert sich das Konzept am Energieausweis, über den viele Elektrogeräte verfügen. Unter anderem werden dabei Luft- und Trittschalldämmung und Geräusche von WasserVerarbeitungen sowie haustechnischen Anlagen berücksichtigt.
Die Bewertung der Wohnungen in insgesamt sieben verschiedene Klassen wird für die Verbraucher in einem Schallschutzpass dokumentiert. In diesem wird eine Gesamtbewertung sowie eine Einzelbewertung des baulichen Schallschutzes und des Außenlärms angegeben. Die Erstellung kann sowohl auf Grundlage von Mess- als auch von Prognosewerten erfolgen. Eine Klassifizierung von Altbauten ist ebenfalls möglich.

Mit den Bodenaufbauten und bodengleichen Duschen von Schlüter-Systems lassen sich bereits jetzt deutliche Verbesserungen hinsichtlich des Schallschutzes erzielen, und das selbst bei kritischen Bauvorhaben wie der Sanierung von Altbauten. Daraus ergibt sich sowohl für Bewohner als auch Besitzer eine beträchtliche Steigerung des Wohnraumwerts.

Ihr Kontakt bei Schlüter-Systems:

Schlüter-Serviceteam
Schlüter-Systems KG
Schmölestraße 7
D-58640 Iserlohn
+49 2371 971-0

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