Schlüter®-BEKOTEC-EN 12 FK | Verarbeitung | Schlüter-Systems
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Schlüter®-BEKOTEC-EN 12 FK

Verarbeitung

  1. Schlüter-BEKOTEC-EN 12 FK wird als Verbundsystem mittels rückseitigem Trägervlies im Dünnbettverfahren mit dem tragfähigen und ebenflächigen Untergrund verklebt. Der Untergrund muss frei von haftungsfeindlichen Bestandteilen, tragfähig und eben sein. Eventuelle Ausgleichsmaßnahmen sind vor Verlegung von Schlüter- BEKOTEC-EN 12 FK durchzuführen. Die Auswahl des Klebers, mit dem Schlüter-BEKOTEC-EN 12 FK zu verarbeiten ist, richtet sich nach der Art des Untergrundes. Der Kleber muss am Untergrund haften und sich in dem Trägervlies der Schlüter- BEKOTEC-EN 12 FK mechanisch verklammern. Bei den meisten Untergründen kann ein hydraulisch abbindender Dünnbettmortel eingesetzt werden. Materialunverträglichkeiten untereinander sind ggf. zu prüfen. Der Dünnbettmörtel wird mit einem Zahnspachtel (Empfehlung 6 x 6 mm) auf den Untergrund aufgebracht.
  2. Die Belagsränder an aufsteigenden Wänden oder Einbauten sind mit dem 5 mm dicken Randstreifen Schlüter- BEKOTEC-BRS 505 KSF abzustellen. Der am Randstreifen integrierte Klebestützfuß weist an der Unterseite einen Klebestreifen zur Fixierung auf. Durch die Verklebung auf dem Untergrund und die Vorspannung des Stützfußes wird der Randstreifen gegen die Wand gedrückt. Mit dem Aufkleben der Schlüter-BEKOTEC-Noppenplatte auf den Klebefuß entsteht eine Verbindung, die die Platte auf dem Untergrund fixiert und auch das Unterlaufen bei der Verarbeitung von Fließestrich verhindert.
  3. Die Noppenplatten Schlüter- BEKOTEC-EN 12 FK werden vollflächig mit dem Trägervlies in den aufgetragenen Kleber eingebettet. Die klebeoffene Zeit muss beachtet werden. Die Noppenplatten Schlüter- BEKOTEC-EN 12 FK müssen im Randbereich passgenau zugeschnitten werden. Zur Verbindung der BEKOTEC-Platten werden diese mit einer Noppenreihe überlappend ineinander gesteckt.
    Im Türdurchgangsbereich und im Verteilerbereich kann zur Vereinfachung der Rohrführung die glatte Ausgleichsplatte Schlüter-BEKOTEC-ENFGK verwendet werden, die mit dem rückseitigen Trägervlies mit dem tragfähigen und ebenflächigen Untergrund verklebt wird. Ggf. ist zur Fixierung der Noppenplatten das beigefügte Doppelklebeband an der Oberfläche der Ausgleichsplatte aufzubringen. Durch die selbstklebende Rohrklemmleiste Schlüter-BEKOTEC-ZRKL 10/12 ist eine exakte Rohrführung in diesem Bereich möglich.
  4. Zur Herstellung der Schlüter- BEKOTEC-THERM Fußbodenheizung können nach Aushärtung des Dünnbettmörtels zwischen den hinterschnittenen Noppen die systemzugehörigen Heizrohre mit dem Durchmesser 10 mm eingeklemmt werden. Die Rohrabstände sind entsprechend der erforderlichen Heizleistung anhand der Schlüter-BEKOTEC Heizleistungsdiagramme zu wählen.
  5. Im Zuge des Estricheinbaus wird frischer Zementestrich der Festigkeitsklasse CT-C25-F4 (ZE 20) oder Calciumsulfatestrich CA-C25-F4 (AE 20), mit einer Mindestestrichüberdeckung von 8 mm in die Noppenplatte eingebracht. Die Biegezugfestigkeit des Estrichs von F5 darf nicht überschritten werden. Zum Höhenausgleich kann die Schichtdicke des Estrichs auf max. 15 mm über den Noppen verstärkt werden. Soll eine Trittschallübertragung zwischen zwei Räumen verhindert werden, so ist der Estrich dort mit dem Dehnungsfugenprofil Schlüter-DILEX-DFP zu trennen.
  6. Unmittelbar nach dem Erreichen einer Anfangsfestigkeit, die ein Begehen des Zementestrichs erlaubt, kann die Entkopplungsmatte Schlüter- DITRA 25 (alternativ: Schlüter-DITRA-DRAIN 4 oder Schlüter-DITRA-HEAT)unter Beachtung der Verarbeitungsempfehlungen des Produktdatenblattes 6.1 (alternativ: 6.2 oder 6.4) verklebt werden. Calciumsulfatestriche sind mit der Entkopplungsmatte belegbar, sobald eine Restfeuchte ≤ 2 CM-% erreicht wird.
  7. Auf der Oberseite von der Entkopplungsmatte kann dann unmittelbar ein Keramik- oder Natursteinbelag im Dünnbettverfahren verlegt werden. Der Belag ist oberhalb der Entkopplungsmatte durch Bewegungsfugen in Felder entsprechend den geltenden Regelwerken zu unterteilen. Zur Herstellung der Bewegungsfugen sind die Profile Schlüter-DILEX-BWB, -BWS, -KS oder -AKWS einzusetzen (vgl. Produktinfo 4.6 - 4.8 und 4.18).
  8. Als flexible Randfuge im Bereich des Boden-/Wand-Überganges ist das Eckbewegungsprofil Schlüter- DILEX-EK bzw. -RF (vgl. Produktinfo 4.14) einzubauen. Der Überstand des Randstreifens Schlüter-BEKOTECBRS ist zuvor abzutrennen.
  9. Bei der Verwendung des Schlüter- BEKOTEC-THERM Keramik-Klimabodens als Fußbodenheizung kann die fertige Belagskonstruktion bereits nach 7 Tagen aufgeheizt werden. Beginnend bei 25 °C kann die Vorlauftemperatur dabei täglich um max. 5 °C bis auf die gewünschte Nutzungstemperatur erhöht werden.
  10. Belagsmaterialien, die nicht rissgefährdet sind (z.B. Parkett, Teppich oder Kunststoffbeläge), werden ohne Entkopplungsmatte direkt auf den BEKOTEC Estrich aufgebracht. Dabei ist die Estrichhöhe auf die jeweiligen Materialdicken anzupassen. Neben den jeweils geltenden Verarbeitungsrichtlinien sind die für das gewählte Belagsmaterial zulässigen Restfeuchtigkeiten des Estrichs zu beachten.

Ihr Kontakt bei Schlüter-Systems:

Schlüter-Serviceteam
Schlüter-Systems KG
Schmölestraße 7
D-58640 Iserlohn
+49 2371 971-0

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Legende für Tabellen unter "Varianten"

Zur einheitlichen und übersichtlichen Gestaltung der Tabellen verwenden wir folgende Symbole und Abkürzungen:

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= neue Produkte

= auch mit einer Länge von 3 m

= Sonderstanzung (Radiusstanzung) lieferbar    

 

Maße:
H = Höhe
L = Länge
B = Breite


Packungs-Bezeichnungen:
PL = Euro-Palettenverpackung
KV = Kistenverpackung
BV = Bundverpackung (Alle Profile sind zu 10 Stück im Bund verpackt, sofern nicht ausdrücklich anders aufgeführt.)
P = Paketverpackung
R = Rolle
St. = Stück  


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Schlüter®-BEKOTEC-THERM

Alles Wissenswerte über den Keramik-Klimaboden unter: