Zementestrich
Zement, Sand (max. 16 mm) und Wasser - die drei Hauptbestandteile für die wohl häufigste Estrichart. Dies liegt an seiner universellen Einsatzmöglichkeit durch ausgezeichnete Eigenschaften: Einfache Herstellung, gute Druckfestigkeitswerte, unempfindlich gegen Feuchtigkeit durch wasserunlösliche Kalkverbindungen, beste Eignung als Heizestrich. Nach konvetioneller Technik ist ein Zementestrich erst bei einer Restfeuchte von <2% belegreif für Fliesen oder Naturstein, da ansonsten Schwindungen zu große Schäden verursachen würden. Hartstoffzuschlägen (z. B. Kunstharze) oder dampfdruckausgleichfähigen Entkopplungsmatten wie Schlüter-DITRA 25 ermöglichen in moderner Bauweise die Verlegung von Belägen allerdings bereits nach 1-2 Tagen nach Der Estrichherstellung. Die Qualität eines Zementestrichs wird über die Nutzung in acht Typen klassifiziert (Vgl. Estricharten nach EN 13 813).