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Schwindung

Estriche müssen, bevor sie mit einem Belag abgedeckt werden, zunächst trocknen. Doch auch danach haben sie noch eine gewisse Restfeuchtigkeit, die nach Abschluss der Bauarbeiten langsam ausdunstet. Dadurch verliert der Estrich natürlich an Volumen, er schwindet. Deshalb ist es unbedingt notwenig den - je nach Estrichart unterschiedlichen - vorgewschriebenen Restfeuchtegehalt auch einzuhalten. Je früher nämlich der Belag verlegt wird, desto stärker fällt die Schwindung des Estrichs aus. Die Folgen sind Spannungsrisse in Fliesen oder Natursteinplatten, die regelrecht gegeneinander gedrückt werden, sowie "ausgedrückte" Fugen. Da sich Schwindung nicht gänzlich vermeiden lässt, sollte zur Vorbeugung eine Entkopplungsmatte (z. B. Schlüter-DITRA 25) zwischen Belag und Untergrund verlegt werden.